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Mutter/Vater und Baby
Liebe Eltern,
wir freuen uns, dass Sie sich entschlossen haben, Ihrem Kind die Welt des Wassers zu öffnen. Für Ihr Baby ist der Aufenthalt im Wasser übrigens gar nicht so etwas Neues, denn es hat ja gerade 9 Monate Wassererfahrung hinter sich. Für uns Erwachsene liegt diese Erfahrung schon etwas zurück. Darum ist es wichtig, dass wir verstehen lernen, was unsere Kinder im Wasser empfinden. Kaum eine Erfahrung, die Kinder in diesem Alter machen, ist so wichtig, entwickelt so viel Vertrauen und Sicherheit wie das Erlernen des Umgangs mit einem längst vergessenen, neuen Element, dem Wasser.
Sie möchten als Eltern sicher sein, dass Sie und Ihr Kind gut und richtig informiert diese wichtige Erfahrung starten.
Diese Information kann natürlich nur einen kurzen Einblick in das umfangreiche Gebiet des Baby-und Kleinkinderschwimmens geben. Nutzen Sie zusätzlich unsere Schwimmschul-Probe-Angebote.
Damit auch alle praktischen Voraussetzungen für einen angenehmen Start ins warme Nass stimmen, hier ein paar Hinweise, die wir bitten, sie in Ihrem eigenen und vor allem im Interesse Ihres Babys, zu beherzigen:
Vor Kursbeginn:
- Nutzen Sie Ihren nächsten Kinderarzt-Termin, um eventuelle medizinische Bedenken auszuräumen.
- Wenn Sie zum ersten Mal dabei sein möchten: Nehmen Sie die "Baby-Probe-Angebote" der Schwimmschule DELPHIN wahr, um sich VOR Kursbeginn ausführlich zu informieren.
übungsplatz "Badewanne"
- In der heimischen Badewanne können Sie sich und Ihr Baby bereits sehr kurz nach seinem Eintritt in die Welt (im Allgemeinen spätestens mit Verheilen der Nabelwunde) auf das Babyschwimmen einstimmen. (Verzichten Sie auf seifige Badezusätze). Bald merken Sie, dass Ihr Baby sich ganz natürlich im Wasser wohl fühlt. Sie werden feststellen, dass die Kleinen sich gefahrlos und frei mit einem Minimum an "Festhalten" im Wasser bewegen können. Sie merken sehr schnell, wann "Kuscheln" angesagt ist und wann der Bewegungsdrang die Oberhand hat. Beobachten Sie Ihr Baby und reagieren Sie auf SEINE Wünsche.
- Lernen Sie herauszufinden, wann Ihr Baby müde oder hungrig ist, wann es friert, wann also der Aufenthalt im Wasser zu beenden ist, BEVOR sozusagen "die Stimmung kippt".
- Zu guter Letzt, senken Sie die Badewassertemperatur allmählich für einige Minuten auf ca. 32°. Duschen Sie vor und nach dem Baden gemeinsam mit Ihrem Baby. (Wichtig: Durch das Duschen wird für Temperaturausgleich gesorgt, d.h. möglichst kühl, damit die Poren der Haut sich schließen). Machen Sie bei dieser Gelegenheit den "Badekappen-Test", damit Ihr Baby Sie trotz der "Verkleidung" erkennt und nicht erschrickt, da wir in unseren Schwimmbädern die Erwachsenen bitten, eine leichte (bei uns erhältliche) Stoffbadekappe zu benutzen, um die natürlicherweise ausfallenden Haare nicht als Haarbüschel im Wasser wieder zu finden, an dem die Babys sich dann verschlucken könnten.
- Viele Babys (und wir Erwachsenen nicht weniger) finden die anschließende Prozedur des Anziehens unangenehm (da müde, hungrig, warm etc.). Machen Sie von Anfang an ein Spiel daraus. Schmusen und beruhigen, Temperaturunterschiede beachten, Trinken anbieten - lassen Sie das Badevergnügen fröhlich enden!
Es geht los:
- Kommen Sie zu Ihrer ersten "Babyschwimm-Stunde" rechtzeitig und gut vorbereitet.
- Die fremde Umgebung, fremde Menschen, Geräusche, Gerüche (und nicht zuletzt die eigene Anspannung) wirken vielleicht zum ersten Mal auf Ihr Baby. Es soll Gelegenheit bekommen, sich daran zu gewöhnen. Nehmen Sie sich daher ein paar Minuten Zeit, um gemeinsam mit Ihrem Baby die Umgebung in der Schwimmhalle "zu erkunden". Erschrecken Sie nicht, wenn ausgerechnet Ihr Zwerg auf die ungewohnte Umgebung mit Gebrüll antwortet. Dies hat mit dem Wasser oder dem Schwimmen nichts zu tun. Hier ist etwas Geduld gefragt, die Hürde "ungewohnte Umgebung" zu nehmen, bevor man den nächsten Schritt, nämlich den gemeinsamen Einstieg ins Wasser, unternimmt.
- VOR dem Einstieg ins Wasser beachten Sie -zur allgemeinen Sicherheit und Hygiene- bitte:
- Die Babys tragen eine kleine Hose (Baumwolle oder Frottee mit breitem, gutanliegendem Bündchen an Bauch und Beinen)
- Die "Großen" tragen eine Badekappe (wo auch alle Haare drunter passen). Bedenken Sie, dass Haare im Wasser nicht nur unangenehm sind, sondern eine Gefahrenquelle für die Babys darstellen, die sich daran heftig verschlucken können. Die ungewöhnliche Kopfbedeckung sollten Sie Ihrem Baby allerdings vorher einmal vorführen (zu Hause in der Badewanne z.B.), damit es Sie trotz der "Verkleidung" erkennt und nicht erschrickt.
- Grundsätzlich lassen Sie bitte alle Wertsachen, Schmuck etc. am Besten zu Hause!
- Tragen Sie KEINEN Schmuck (insbes. OHRSTECKER, Ketten, kantige Ringe), Schrankschlüssel o.ä. am Körper (Gefahr von Verletzung oder Verlust)
- Packen Sie die benutzte Windel bitte ein und nehmen Sie sie wieder mit. Aus hygienischen Gründen dürfen Windeln NICHT in den Mülleimern in der Schwimmhalle/Nebenräumen oder auf dem Parkplatz entsorgt werden!
- VOR dem Schwimmen: Bitte die Toilette aufsuchen und gründlich duschen. Nehmen Sie Ihr Baby mit unter die Dusche (Vorsicht, ggfls. ERST Temperatur einstellen). Für die Babys ist die Prozedur sehr schnell selbstverständlich (und die Kleinen, die ihr Geschäft noch nicht auf der Toilette erledigen können, tun es dann lieber hier wie im Wasser).
- Nehmen Sie beim ersten Einstieg ins Wasser ruhig die Hilfe Ihrer Kursleitung in Anspruch (Benutzen Sie NICHT die Leitern , denn diese sind für einhändige Benutzung mit Baby-auf-dem-Arm nicht geeignet, und springen Sie auch nicht allzu schwungvoll hinein).
Allgemeine Hinweise: Beenden Sie eine Schwimmstunde möglichst dann, wenn es am Schönsten ist - verlassen Sie das Wasser nicht erst, wenn Ihr Baby Ihnen deutlich zu verstehen gibt: "Es reicht!". So gewährleisten Sie, dass sich die positive Erfahrung bei Ihrem Baby (und natürlich auch bei Ihnen) einprägt und nicht möglicherweise das Schwimmen mit "müde-hungrig-genervt" assoziiert wird, weil die letzte Stunde so geendet hat.
Sollten Sie feststellen, dass Ihr Baby einmal gar nicht "gut drauf" ist, sich vielleicht eine Krankheit ankündigt, Zähnchen quälen oder andere Faktoren gegen das Schwimmen sprechen, verzichten Sie auf die Stunde anstatt eine "Negativ-Erfahrung" zu riskieren.
Bei allen Aktivitäten im Wasser (wie auch eigentlich an Land), seien Sie konsequent. Sicherheit kann für Ihr Baby nur entstehen, wenn auf ein Signal eine eindeutige Handlung folgt (z.B. "Anzählen": "eins, zwei, drei - hopp" - und tauchen/springen/rutschen, nicht zögern oder abbrechen, es sei denn, Ihr Baby ist abgelenkt und hat das Signal gar nicht mitbekommen). Behalten Sie diese Art der "Konditionierung" bei, z.B. dass die Kinder nicht ohne eindeutiges Signal des Erwachsenen ins Wasser springen etc. Gewöhnen Sie Ihr Kind zur eigenen Sicherheit beizeiten an Regeln, die konsequent einzuhalten sind. übermut und gering entwickeltes Risikobewusstsein führt die Kleinen sonst, wenn sie selbständiger werden, in Gefahrensituationen (nicht nur im Wasser, sondern ebenso auf dem Spielplatz, im Straßenverkehr etc.)
Seien Sie phantasievoll, mutig, haben Sie Vertrauen in die Fähigkeiten Ihres Babys. Verstehen Sie Ihre Kursleitung bitte nicht als Animateur für Ihr Baby. Es wird noch eine Weile dauern, bis Ihr Baby überhaupt von einer fremden Person lernen kann. Für lange Zeit noch sind SIE der Lehrer, denn nur an Ihnen orientiert sich Ihr Baby. Ihre Kursleitung wird Ihnen Vorschläge und Anregungen machen, Ihnen die nötigen Erklärungen und Informationen geben – aber SIE allein können dies mit Ihrem Baby umsetzen- es wird Sie mit seiner Freude, seinen Fortschritten und seinem Vertrauen belohnen!
Wir wünschen Ihnen einen sicheren Start und viel Freude im Wasser
Um unser Angebot kennen zu lernen, vereinbaren Sie bitte einen unverbindlichen und kostenlosen Probeschwimmtermin mit uns.
Ihr DELPHIN Team
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